HOLZSKELETTBAU IN GRIESKIRCHEN
Ein rückbaubarer Holzskelettbau setzt sich aus vier grundlegenden Konstruktionselementen zusammen: Hohlkastendecken, Zangenträger, Stützen
und Randriegel. Die Kreislauffähigkeit des Primärtragwerks wird durch die zerstörungsfreie Demontierbarkeit der standardisierten Bauelemente erreicht, was einen
effizienten Rückbau ermöglicht.
Die L-förmige Gebäudestruktur orientiert sich formal am Bestandsgebäude und verzahnt sich dadurch mit dem angrenzenden Naturraum.
Die gestaffelte Anordnung der Geschoße schafft weiche Übergänge zwischen Innen- und Außenraum und lässt den Garten bis in die Kundenzone tief wirken
Der Zubau nimmt Maßstab und Proportionen des Bestandsgebäudes
auf und interpretiert den Fassadenrhythmus in einer zeitgemäßen Architektursprache.
HOLZBAURAUMMODULE IN KLAGENFURT
Durch modularen Aufbau und hohe Vorfertigung der Holzraummodule, wird die regionale Wertschöpfung gestärkt. Dieser hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht eine schnelle Montage auf der Baustelle und reduziert Umweltbelastungen
Jeder Unterkunftsraum besteht aus zwei Raummodulen, jede Einheit aus zwei Unterkunftsräumen. Die Modulelemente werden unter kontrollierten Bedingungen im Werk gefertigt, wobei Oberflächenmaterialien und Bauteile vormontiert werden, bevor der Transport zur Baustelle erfolgt.
Der gewählte Baustoff Holz soll sowohl von außen, wie auch von Innen ablesbar sein
Die zweischalige Ausführung der Holzbauteile zwischen den Wohneinheiten minimiert
Schallübertragungen. Modulare Entkopplungen beschleunigen den Baufortschritt und unterstützen Rückbaubarkeit und Lebenszyklusoptimierung
INNOVATIVE GRUNDRISSE IN HAMBURG
Schwenkbare Wandelemente: Die Wände/Türen selbst sind in
Holzrahmenbauweise konzipiert und weisen die Abmessungen 2,48 m x 1,32 m
auf. Sie werden mittels einer Absenkdichtung in ihrer Position fixiert,
was zusätzliche Stabilität und Dichtheit gewährleistet.
Um den Wohnraum optimal zu nutzen und den Bedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden, ist die Auflösung traditioneller Wohnraumfunktionen zugunsten individueller Anpassungsmöglichkeiten notwendig. Dabei können gleichwertige Flächen flexibel und individuell von den Bewohnern genutzt werden.
Durch ein modular entwickeltes Rastersystem von 2,8m x 2,8m wird die Grundlage für eine flexible Raumgestaltung geschaffen. Jedes einzelne Raummodul besitzt 7,84m² Flächenanteile und kann durch die Stellung der Drehtüren unterschiedlichste Nutzungsszenarios erzeugen.
Mit geöffneten Drehtüren wird das Bad/Küche rollstuhlgerecht. Schließt man die Türen, verschwindet das Bad/Küche innerhalb des Wohnungsverbands.
Möbel können verschoben oder weggerollt werden und eine fixe Position kann morgen schon wieder verändert werden.
4 Thesen für innovative Grundrisse im geförderten Wohnbau
- nutzungsoffene Konstruktionen durch Raster
- Nutzungsneutralität durch gleichgroße Räume
- differenzierte Angebote für die Gemeinschaft
- Schalträume für mehr Flexibilität der Wohneinheiten
Die Hamburger Wohnraumförderung unterscheidet in
zwei verschiedene Wohnformen. Hierbei handelt es
sich um die Wohnformen Basic und Cluster.
Zusätzlich zu den Wohnungen können Räume der Gemeinschaft geplant werden.
Wenn beispielsweise drei Wohnungen einer Haushaltgröße um jeweils 5m² kleiner sind als die Maximale Flächenvorgabe, dann kann mit dieser Fläche
(3 x 5m² = 15m²) eine diesen Haushalten gemeinsame Fläche zugeordnet werden. Dieses ist dann die „gemeinschaftlich genutzte Fläche“. Die zulässige Wohnfläche erhöht sich um 5 m² für barrierefreie Wohnungen nach DIN 18040-2 und um 10 m² für barrierefreie Wohnungen nach DIN 18040-2 mit dem Merkmal Rollstuhlgerecht.
Basic-Wohnen für max. 5 Personen:
Max. Fläche eines 5-Personenhaushalts sind 105m². bei 93m² WNFL Unterschreitung ergeben sich 12m², plus rollstuhlgerechte Wohnung zusätzlich 10m².
Gemeinschaftlich genutzte Fläche: 22m²
Basic-Wohnen für max. 3 Personen:
max. NFläche eines 3-Personenhaushalts sind 75m². bei 70m² WNFL Unterschreitung ergeben sich 5m², plus rollstuhlgerechte Wohnung zusätzlich 10m².
Gemeinschaftlich genutzte Fläche: 15m²
Basic-Wohnen für eine Person:
Max. Fläche eines 1-Personenhaushalts sind 50m². bei 31m² WNFL Unterschreitung ergeben sich 19m², plus rollstuhlgerechte Wohnung zusätzlich 10m².
Gemeinschaftlich genutzte Fläche: 29m²
WOHNJUWEL IN WIEN
Wie Körper aus Stein, geschaffen mit Präzision,
Sie tragen die Last der Welt auf ihren Schultern,
Vom Künstler geformt, vom Handwerk geprägt,
Jeder Riss und jede Linie erzählt eine Geschichte.
Zwischen den stolzen Türmen,
Ein Zwischenraum, wo Stille und Träume sich verweben,
Ein leeres Leinwandtuch, bereit für Geschichten,
Wo Himmel und Erde sich zärtlich umarmen.
Das Zusammenspiel von Form und Funktion,
In jedem Winkel ein Hauch von Ewigkeit,
Die Rauheit der Oberfläche, sanft poliert,
Die Struktur, ein Spiegelbild der Zeit.
SCHMUCKSTÜCK IM BURGENLAND
Neusiedler See, hier beginnt das Abenteuer...
Weiden am See - Schwarzplan; Die Dorfstruktur zeigt den über 170 Jahre alten Dorfkern mit den sichtbar typischen Streckhöfen, sowie die zersiedelten Einfamilienhaus- und Ferienhaussiedlungen im kritischen Kontext von dorfräumlicher Zersiedelung.
Buntes Treiben in einer typischen burgenländischen Streckhofgasse, dokumentiert von Roland Rainer in den Sechzigern.
Hochzeitsfest mit Blasmusik: Das Foto ist von 1985.
Im Hintergrund sichtbar die weiße Fassade von Markt 65
Kernsanierung: Das Alte respektieren und das Neue zulassen. Lebenswerte Architektur gehört nicht konserviert. Sie soll atmen, altern und über die Jahre hinweg eine Patina entwickeln.
Das geziegelte Kleid bleibt erhalten und der Hölzerne Kern wird draufgesetzt. Bestehende Ziegelinnenwände werden abgetragen um Raum zu schaffen.
Farb- und Materialkonzept: Natürlich, Hell und Robust
Eine Brücke mit zwei Zimmern
Zwei Lichtwelten zum Wohnen
Die Blicke schweifen lassen, verstehen und genießen
KOLLAGIERTE WOHNFORMEN IN WIEN
Einst tanzte das Ensemble aus Trapez, Dreieck und ein Paralellogramm...
Drei Bauten, Brücken zart geschwungen,
Ein grüner Hof, wie Wäldchen besungen,
Wo Stille schwebt, von Blättern umfangen,
Geheimnisvoll, im Herzen gefangen.
Das Holz-Hybrid-Haus vereint die natürliche Schönheit und Nachhaltigkeit von Holz mit der Festigkeit und Vielseitigkeit von Stahl oder Beton, um architektonisch ansprechende und energieeffiziente Wohngebäude zu schaffen.
DEKONSTRUKTION / KOMBINATION
Die funktionale Analogie entstand aus der geschickten Neukombination und Wiederverwendung klassischer Elemente aus drei verschiedenen Schriftarten.
Der Buchstabe präsentiert sich als kunstvoll konstruiertes Werk, das durch die sorgfältige Zusammensetzung entsteht.
Durch die eigene Form, die unterschiedliche Dicke der Einzelteile und den faszinierenden Kontrast in der Kombination entsteht ein roher, prozesshafter Charme. Jedes Detail trägt zur Gesamtkomposition bei und verleiht dem Buchstaben eine einzigartige Ausdruckskraft.
© Isolde Fitzel
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GSCHMEIDIGES HAUS IN BAYREUTH
Dieses Bauvorhaben für eine Jungfamilie in Bayreuth versteht sich als gebogen-gestauchte Skulptur, mit einem dem Grundstück entsprechenden Fußabdruck unter Berücksichtigung der maximalen Ausnutzbarkeit.
Die Entwurfsgrundlage soll die typische Bauform der langgestreckten Frankenwaldhäuser in Oberfranken dienen, welche es versteht, durch eine Material- und Formensprache, eine ganz eigene zeitgemäße Identität zu entwickeln.
Die Mitte der Familie findet Platz in der Mitte des Hauses: Die großzügige Küche und ein langgestreckter Tisch mit Eckbank; der Zugang in den eigenen Garten und der großzügige Luftraum inklusive Galerie und Brücke
An der Schnittstelle zwischen den Geschoßen zeigt sich das Verbindende Element aus Stiege, Brücke und Galerie. Möglichst elegant und leicht schmiegt es sich an den kräftigen Wänden des Hauses.
Studienmodell im Maßstab 1:50 zeigt die außenräumliche Struktur sowie die perspektivische Wirkung der Fassadenlamellen durch das verbogene Gebäude, Vier Öffnungen, in jede Himmelsrichtung eines, durchstoßen das Lamellenkleid.
Erdgeschoßgrundriss: kein überflüssiger Schnickschnack! Reduktion, klare Strukturen, einfacher ist mehr!
Passgenaues Haus auf ungewöhnlich geschnittenen Grundstück und mitten im Grünen
Explosionsdarstellung der konstruktiv materialisierten Einzelteile: Beton im Sockel und Keller, Holzbau im Erdgeschoß und Dach
TANZENDE KREISE IN GROßMUGL
Die geometrische Ausformulierung entstand aus der Idee einer Drehtür in den Garten. Flexible Raumtaschen verändern den Bezug zwischen Innen und Außen. Dadurch entstehen weiche Verläufe von tiefe und nähe, klar und verschwommen, Licht und Schatten.
Der voluminöse Bestandsbau wird durch weiche Rundungen ergänzt.
Die Aufgabe ist easy:
eigener Zugang zur Dachgeschoßwohnung mit Wintergarten und Garage
schwebender Wintergarten, dockt an!
WETTBEWERB IN ECHING
Die Nähe des Grundstückes zum westlichen Ortseingang des Ortes Viecht lässt einen informell gemeinschaftlichen Sachzusammenhang entstehen, welcher in Folge der Bearbeitung verantwortungsbewusst programmiert werden soll.
Durch die programmatische Aneinanderreihung der räumlichen Inhalte soll hauptsächlich das Kommunikationspotenzial der Inhalte gefördert werden, Synergien durch Raumkontinuität, Wechselwirkungen der verschiedenen Nutzungen ohne direkt-räumliche Abgrenzungen.
Durch die Konzeptualisierung eines kontextuell-integralen Baukörpers soll ein Holzbau generiert werden, welcher seine Eigenschaften sowohl auf konstruktiver, als auch auf räumlicher Ebene authentisch kommunizieren kann
Damit eine angemessene Erweiterung der vorgefundenen vernakulären Architektur generiert werden kann, soll der typische landschaftliche Eindruck der Umgebung nicht unterbrochen werden, sondern um einen zurückhaltenden Bau erweitert werden, welcher es versteht durch eine Material- und Formensprache eine ganz eigene zeitgemäße Identität zu entwickeln.
Feuerwehrgerätehaus auf dem östlichen Teil des Grundstücks, der Bauhof auf dem westlichen Teil
WETTBEWERB IN ADNET
Die erweiterte Volksschule mit mehr Inhalt und neuen Kleid
Der Inhalt zeigt die Grundrissorganisation zweier Dörfer mit offenen Lernlandschaften
Das neuen Kleid zeigt sich nachhaltig, verspielt und doch vertraut
WETTBEWERB IN INNSBRUCK
9:00 12:00 16:00
Ansicht Süd: Terrassen, Loggien, Balkone und Laubengänge bieten vielfältigste Durchblicke, Ausblicke und Einblicke. Von jeder Seite verformt sich das Haus mit seinen Höhen und Tiefen
Die Terrassenhausidee findet sich wieder auf dem Bauplatz 1 der Campagne
Wohnungstypen A und B
Wohnungstyp C und C+
Wohnungstyp am Laubengangende
Die Terrassenhausidee findet sich in diesem Wohngebäude wieder: Bauplatz 1 der Quartiersentwicklung Campagne in Innsbruck. Zu sehen ist das Abgabemodell im Maßstab 1:500
DREIFAMILIENHAUS IN KORNEUBURG
Durch kunstvolle Veränderungen des Raumvolumens entsteht im Mehrfamilienhaus eine faszinierende Raumdynamik. Die Verschiebung der Volumina eröffnet neue Perspektiven und schafft eine facettenreiche Gestaltung des Wohnraums.
Im verborgenen Detail liegt ein Geheimnis,
das uns nur offenbart wird, wenn wir genau hinsehen.
Sichtbar zufriedene Bauherrn!
WETTBEWERB IN INNSBRUCK
Gemeinschaftsprojekt mit Peter Larcher
PROJEKTLEITUNG
Wohnbau mit Canyon in Wien Aspern, 210 Wohnungen für die EBG
Wohnbau im Dritten, Karree St Marx, 140 Wohnungen für die Bauhilfe
Wohnbau im Park, Eduard-Kittenbergergasse, 214 Wohnungen für Mischek/Wien Süd
Wohnbaulego mit Kindergarten, Oleandergasse, 120 Wohnungen für die GPA
Gemeinnütziger Wohnbau mit Gartendeck in Wien, 332 Wohnungen für die WIGEBA